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Wissenskurs

Pitch Deck

Ein Pitch Deck ist kein kurzer Businessplan. Es verdichtet die geprüfte Logik in eine klare Story für Demo Day, Förderung oder Investment.

Team bereitet gemeinsam eine Präsentation und Pitch Deck Story vor. Foto via Unsplash, Nutzung gemäß Unsplash-Lizenz.

Ein gutes Pitch Deck zeigt nicht alles. Es zeigt die entscheidenden Punkte in der richtigen Reihenfolge. Jede Folie hat eine Aufgabe und führt zur nächsten Entscheidung.

Kapitelstand

Problem50%
Lösung45%
Produkt35%
Markt35%
Geschäftsmodell30%
Traction25%
Team45%
Ask30%

1. Problem

Die Problemfolie macht eine konkrete Situation sichtbar. Sie zeigt, wer betroffen ist, warum die aktuelle Lösung nicht ausreicht und warum das Problem relevant genug ist.

2. Lösung

Die Lösungsfolie folgt direkt aus dem Problem. Sie erklärt einfach, wie das Team den Bedarf adressiert und welchen Unterschied die Lösung macht.

3. Produkt

Die Produktfolie zeigt, wie die Lösung konkret aussieht. Ein Prototyp, Screenshot, Ablauf oder Beispiel ist oft stärker als eine abstrakte Beschreibung.

4. Markt

Die Marktfolie erklärt nicht nur Größe, sondern den Einstieg: Welches Segment ist zuerst erreichbar und warum ist es attraktiv?

5. Geschäftsmodell

Diese Folie zeigt, wie Umsatz entsteht. Sie sollte knapp erklären, wer zahlt, wofür gezahlt wird und warum die Zahlungslogik zum Markt passt.

6. Traction

Traction zeigt, was bereits gelernt oder bewiesen wurde: Pilotpartner, Nutzung, Umsätze, Interviews, Absichtserklärungen oder andere belastbare Signale.

7. Team

Die Teamfolie erklärt, warum dieses Team das Vorhaben umsetzen kann. Relevant sind Kompetenzen, Rollen und Erfahrung, nicht nur Namen.

8. Ask

Der Ask macht klar, welche Entscheidung das Publikum treffen soll: Förderung, Pilot, Investment, Partnerschaft oder nächster Termin.

Ergebnis

Am Ende steht eine Pitch-Story, die auf nachvollziehbaren Annahmen beruht und nicht nur gut aussieht.